Hochwasserschutz

01.09.2008

Schlämmung der Blauen Flut

Hochwasserschutz Der Wall, der den Weg vor Überschwemmungen schützt, wird noch begrünt. (Foto: Ronny Seifarth)

Weitgehend unbemerkt von der Öffentlichkeit ist in den vergangenen Tagen ein Abschnitt der Blauen Flut geschlämmt worden. Mit einem Schreitbagger wurde das Stück des Bachs, das durch die Hellwiese führt, gereinigt. Insgesamt wurde das Flüsschen von rund 1000 Kubikmetern Erde befreit. Ein Teil dieses Aushubs wurde anschließend am Rande des angrenzenden Wanderweges, der von Altenburg nach Altendorf führt, zu einem Wall zusammengeschoben.
Die beiden skizzierten Maßnahmen dienen dem Hochwasserschutz. Zum einen kann die geschlämmte Blaue Flut bei starken Niederschlägen wieder viel mehr Wasser aufnehmen. Zum anderen verhindert der Wall, dass sich die Wasser- und Sedimentmassen vom angrenzenden Feld ungehindert in den Bach ergießen. Zugleich schützt der Wall den beliebten Wanderweg vor Überflutungen.
Ein weiteres Projekt, das in den nächsten Tagen in Angriff genommen wird, ist der Bau einer Einrichtung zur Wasserregulierung. Diese einfache Holzkonstruktion wird an der Stelle gebaut, wo sich die Blaue Flut gabelt (flussaufwärts, also Richtung Altendorf). Mit Hilfe von Steckbrettern kann der Wasserstand künftig so reguliert werden, dass beide Arme der Blauen Flut im Fall der Fälle halbwegs gleichmäßig belastet werden. Zwischen dem südlich und dem nördlich verlaufenden Arm der Blauen Flut gibt es noch eine Querverbindung, die den kleinen Teich am Märchenbrunnen speist.
Zu den Nutznießern der Hochwasserschutz-Maßnahmen gehören die Pächter der Kleingärten, die im Bereich zwischen dem Freibad und der Hellwiese liegen. Einige dieser Gärten wurden in der Vergangenheit bei Hochwasser überschwemmt.
Vorgesehen ist, dass der Wall noch mit Sträuchern und Büschen begrünt wird, zudem sollen in Höhe des Abzweigs zum Märchenbrunnen zwei oder drei kleinere Bäume gepflanzt werden.
Die diversen Arbeiten, die dem aktuellen Zeitplan zufolge Mitte September abgeschlossen sein werden, führt die Firma Kertscher aus Göpfersdorf im Auftrag des Referats Stadtwirtschaft aus. Die Maßnahme erfolgte in Abstimmung mit der Unteren Wasser- und Naturschutzbehörde. Die Kosten summieren sich voraussichtlich auf rund 15.000 Euro.

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