Tag des offenen Denkmals

Tag des offenen Denkmals am 13. September
Aufruf zur Teilnahme

Der diesjährige „Tag des offenen Denkmals“ findet am Sonntag, 13. September statt. Er steht unter dem bundesweiten Motto: 
„NetzWERKE: Denkmale & Infrastruktur“.
Das von der Deutschen Stiftung Denkmalschutz ausgegebene Motto legt dieses Jahr den Fokus auf Bewegung, Austausch und Verbindungen, die durch Denkmale erzeugt oder begünstigt werden. Denkmale können Netzwerke sein, die uns Menschen in jeder Lebenslage verbinden und damit Gesellschaft möglich machen. Besonders historische Bauwerke der Infrastruktur stellen schon seit Jahrhunderten den Austausch zwischen Menschen her: Historische Konstruktionen, die nicht nur ihren ideellen Zweck erfüllen, uns Identität und außergewöhnliche Ästhetik schenken, sondern teils auch aus praktischen Gründen gepflegt und erhalten werden sollten. 


Der Tag des offenen Denkmals 2026 soll Veranstaltern die Möglichkeit bieten, das Bewusstsein für die Relevanz dieser besonderen Denkmale und den Denkmalschutz allgemein als gesamtgesellschaftliche Aufgabe weiter zu stärken. Die Umsetzung des Mottos bedeutet zum einen, historische Zeugnisse für Versorgung oder Verkehr öffentlich zugänglich zu machen: Ob Bahnhöfe, Brücken, Schulen, Krankenhäuser oder andere gebaute Zeugnisse der Infrastruktur, sie alle sollen als Dreh- und Verbindungspunkte präsentiert werden. Im übertragenen Sinne ruft das Motto zum anderen dazu auf, sich am Tag des offenen Denkmals selbst zu vernetzen – mit Besuchern, Denkmalschützern und Denkmaleigentümern.
Der umfangreiche und wertvolle Denkmalbestand Altenburgs bietet für die Beschäftigung mit dem diesjährigen Thema des Denkmaltages beste Voraussetzungen. Hierzu gehören zum Beispiel das im Jahre 1879 fertiggestellte gründerzeitliche Gebäude des Altenburger Bahnhofs, das noch mit originaler Stellwerkstechnik erhaltene Stellwerk B 5 an der Kauerndorfer Allee, die bald 150 Jahre alte imposante Steinbogenbrücke am Hausweg, der aus den 1920-er Jahren stammende Wasserturm des ehemaligen Bahnbetriebswerks Altenburg, die an einer Vielzahl von historischen Gebäuden der Stadt erhaltenen Befestigungshaken für die Oberleitung  der ehemaligen Altenburger Straßenbahn, Schul- und Verwaltungsbauten, der mittelalterliche Stadtgrundriss mit seinen über Jahrhunderte erhaltenen Straßen- und Gassenverläufen oder der sogenannte Kunstturm als Zeugnis der städtischen Wasserversorgung und noch vieles andere mehr.


Gemeinsam mit einer Vielzahl von engagierten Denkmaleigentümern und unterschiedlichen Akteuren wollen wir auch in diesem Jahr wieder ein umfangreiches, interessantes und vielfältiges Programm für die Altenburger Bürger und die Gäste der Stadt gestalten.

Aus diesem Grunde sind Interessierte herzlich eingeladen, sich an den Aktionen zum „Tag des offenen Denkmals“ im Jahre 2026 in der Stadt Altenburg zu beteiligen.

Über das empfohlene Schwerpunktthema hinaus werden auch im Jahre 2026 alle interessanten Vorschläge und Anregungen in das geplante Programm aufgenommen. Alle Aktionen und Angebote werden durch die Untere Denkmalschutzbehörde koordiniert, begleitet und im Veranstaltungsprogramm für die Stadt Altenburg zusammengefasst. Alle Denkmaleigentümer und Interessenten werden gebeten, ihre Anmeldung zur Teilnahme beziehungsweise für spezielle Aktionen bis zum 1. August 2026 schriftlich bei der Unteren Denkmalschutzbehörde vorzunehmen.

 

Weitere Anregungen, organisatorische Hinweise und eine Vielzahl von Informationen zur bundesweiten Aktion „Tag des offenen Denkmals“ finden sich zudem auf der Webseite der Deutschen Stiftung Denkmalschutz unter www.denkmalschutz.de. 
 

 


gez.

Jürgen Fröhlich
Dipl.-Kult.
Untere Denkmalschutzbehörde
 


 

Anmeldeformulare finden Sie unter "Download" diesem Text.

 

Die Anmeldungen können gern auf dem Postweg oder auch per Mail unter an die Untere Denkmalschutzbehörde geschickt werden.

Für telefonische Rückfragen steht Ihnen die Untere Denkmalschutzbehörde unter der Telefonnummer 03447/594638 gern zur Verfügung.


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