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Besuch von Vereinsmitgliedern in Berlin auf Einladung von MdB Volkmar Vogel (CDU)

Ostthüringer hautnah in Berlin bei ihrem Abgeordneten

MdB Volkmar Vogel sieht  realistische Chance für Bahnausbau Gera - Weimar

 

Von Erika Baumann (OTZ)

 

Kommt man mit MdB Volkmar Vogel (CDU) zusammen, dann ist die Frage nach dem Stand des Ausbaus der Mitte-Deutschland-Schienenverbindung fast immer gesetzt. Nicht anders vor wenigen Tagen, als der Bundestagsabgeordnete und stellvertretende Vorsitzende des  Verkehrsausschusses im Bundestag in der Thüringer Landesvertretung in Berlin politisch interessierte Bürger seines Wahlkreises Landkreis Greiz und Altenburger Land begrüßte. Er hatte sie zu einer Informationsfahrt in die Hauptstadt eingeladen. Vornehmlich waren es diesmal Mitglieder des Vereins Greizer Theaterherbst und des Fördervereins historisches Friseurhaus Altenburg. Sie interessierten sich für die Arbeit der Abgeordneten und Ministerien in der Bundeshauptstadt.

Vogel kam geradewegs von der Ausschusssitzung, die vor der ersten Lesung des Gesetzespaketes zum  Atomausstieg und zur Energiewende beriet. Die Besuchergruppe zollte der Hartnäckigkeit des Verkehrspolitikers gerade auch für den Bahnausbau Respekt. Kennt man doch lange schon schmerzlich die Auswirkungen, da Ostthüringen vom Fernverkehr abgeschnitten ist. Vogel zeigte sich optimistisch, was den Beginn des zweigleisigen Ausbaus der Bahnstrecke zwischen Weimar und Gera betrifft. Die realistische Chance sei da, meinte er. Und erläuterte, dass es nun gelungen sei, das vor zwei Jahren gescheiterte Thüringer Projekt auf die Liste der Anpassungsvereinbarung zwischen Bund und Bahn zu bringen. Bauverzögerungen bei Großprojekten wie z.B. Stuttgart 21 würden es dem Bund finanziell möglich machen, kleinere Vorhaben vorzuziehen, so auch das Geraer. Die Rede war von 50 Millionen Euro, die über fünf Jahre zur Verfügung stünden. Die jetzt nachgeholte Kosten-Nutzen-Analyse belege, dass sich der Ausbau rechne. „Die Bahn braucht die Verbindung von Ostthüringen nach Erfurt, weil auch die Zahl der Fahrgäste steigt“, betonte Vogel.

Das einzigartige Museum für Film und Fernsehen am Potsdamer Platz war eine weitere Station der Begegnung von Bürgern des Wahlkreises mit ihrem Bundestagsabgeordneten. An seiner Seite Kultusstaatsminister Bernd Neumann. „Es ist faszinierend in unserem Land, dass es nicht nur in der Bundeshauptstadt, sondern in allen Regionen so viele kulturelle Aktivitäten gibt und engagierte Menschen, die angetreten sind, Städte und kleinere Orte und insgesamt damit Deutschland schöner zu machen“, dankte er unter Beifall  den Vereinsmitgliedern aus Greiz und Altenburg für ihre  nicht hoch genug zu schätzende Ehrenamtsarbeit. Die Zustimmung von Volkmar Vogel wissend,  wandte er sich mit diesen Worten an die Besuchergruppe: „Nehmen Sie dies mit nach Hause: Es gibt in Berlin Leute, die die Region nicht vergessen!“ Als ein Beispiel nannte er die 1,1 Millionen Euro, die aus dem Konjunkturprogramm II für die Sanierung des Greizer Sommerpalais fließen.

Auf Stadtrundfahrten schnupperte die Besuchergruppe die berühmte Berliner Luft, machte sich mit den beeindruckenden geschichtsträchtigen Sehenswürdigkeiten und zahlreichen Veränderungen der einstmals geteilten Stadt bekannt. Die pulsierende Weltstadt als kulturelles Schaufenster der Republik mit ihren  Alleen, Parks und Grün auf Schritt und Tritt fand immer wieder Bewunderung. Informationsgespräche hatten die Ostthüringer im Bundesrat, im Bundesministerium für Arbeit und Soziales, im Bildungszentrum des Bundesbeauftragten für die Unterlagen der Staatssicherheit der ehemaligen DDR. Sie erlebten live eine Plenarsitzung im Deutschen Bundestag, schipperten auf der Spree und sahen sich Berlin auch von der Glaskuppel des Reichstages an.

 

Bildtext:

Peter Müller, Vorsitzender des Altenburger Fördervereins historisches Friseurhaus übergibt im Beisein von Volkmar Vogel ein Infomaterial zum ehrenamtlichen Engagement des Vereins an Staatsminister Bernd Neumann (r.).                                                                                                                                                                            (Foto: Erika Baumann

 

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Veröffentlichung

Mi, 13. Juli 2011

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