Ministerium fördert zwei Altenburger Hotelbetriebe: Millionen für Verbesserung touristischer Infrastruktur

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Der erste Spatenstich ist erst wenige Wochen her, schon hat sich das Josephinum in eine Großbaustelle verwandelt. Die Zeit eilt: Schon im Oktober dieses Jahres soll der Rohbau fertiggestellt sein, im Herbst 2027 soll die Spieleerlebniswelt Yosephinum öffnen. Dank erheblicher Fördergelder steuert die Stadt zu den Gesamtkosten von 24,7 Millionen Euro nur 3,3 Millionen Euro bei (die Pressestelle berichtete).


Wie das Thüringer Wirtschaftsministerium jetzt bekannt machte, kommen neben der Stadt Altenburg auch zwei private Unternehmen in den Genuss von Fördermitteln. Aus einem „Verzeichnis der Begünstigten“, die Gelder aus dem Förderprogramm „Gemeinschaftsaufgabe Verbesserung der regionalen Wirtschaftsstruktur“ bewilligt bekamen, geht hervor, dass für den Ausbau der Kapazitäten des Altenburger Parkhotels am Großen Teich rund 1,1 Millionen Euro und für die bauliche Ertüchtigung des ehemaligen Hotels Altenburger Hof an der Schmöllnschen Landstraße 810.000 Euro zur Verfügung stehen. 
Die Förderpolitik des Thüringer Wirtschaftsministeriums ist strategisch ausgerichtet. Wenn die einzigartige Spieleerlebniswelt öffnet, strömen Prognosen zufolge jährlich bis zu 75.000 zusätzliche Touristen in die Stadt. Das bestehende Beherbergungsangebot in Altenburg reicht dafür nicht aus. So ist es folgerichtig, nicht nur den Bau des Yosephinums sondern auch den Ausbau der Übernachtungskapazitäten finanziell zu fördern.


Altenburgs Oberbürgermeister André Neumann begrüßt die Entscheidungen des Wirtschaftsministeriums. „Ich freue mich über diese Signale. Dass unsere kommunalen Investitionen private Investitionsentscheidungen anstoßen beweist, dass die Attraktivität Altenburgs gestiegen ist und weiter steigt. Zukunftsprojekte wie die Spieleerlebniswelt Yosephinum, die Landesgartenschau und die Attraktivitätssteigerung der Museen auf dem Schlossberg forcieren Entwicklungen, von denen nicht nur Altenburg, sondern das gesamte Altenburger Land profitieren können.“