Rückblick auf den Denkmaltag: Besucher drängten sich in alten Gemäuern
Meldung aus AltenburgEs hat sich auch in diesem Jahr bewahrheitet: Am Denkmaltag kann man in Altenburg etwas erleben. Tausende waren am Sonntag, 14. September, im Stadtgebiet unterwegs, um alte Gebäude zu erkunden. Besonders gefragt waren jene Objekte, die sonst vor neugierigen Blicken verborgen sind.
Insgesamt waren in Altenburg am Denkmaltag 29 Kulturdenkmale geöffnet, das ehemalige Kreiskrankenhaus an der Leipziger Straße noch zusätzlich am Sonnabend, 13. September. Der Grund: Dort fand die Biennale für Junge Kunst, „No Selection“ statt. Und der Erfolg gab den Organisatoren Recht: Der Besucherstrom riss nicht ab, die Idee, junge Kunst im alten Gemäuer zu zeigen, lockte an beiden Tagen 2933 Interessierte in das ehemalige Krankenhaus. Die knapp 30 Aussteller zeigten sich sehr angetan von diesem besonderen Veranstaltungsformat und dem großen Interesse. Eine Jury hatte die schwere Aufgabe, die zwei von der Sparkasse Altenburger Land zur Verfügung gestellten Kunstpreise zu vergeben. Das Rennen machten Steffen Wedel (2. Preis) mit seinen sehr ungewöhnlichen Installationen und Shane Rönsch, ein noch junger Künstler, der sich erstmals mit Bleistiftgrafiken der Öffentlichkeit stellte. 2027 folgt eine neue Auflage von „No Selection“.
Starken Andrang verzeichnete auch die Kreativmesse im Marstall, dort wurden knapp 2000 Besucherinnen und Besucher gezählt. Dicht an dicht drängten sich die Schaulustigen zudem in der ehemaligen Spielkartenfabrik in der Fabrikstraße. Zu den weiteren Anziehungspunkten zählten, ohne Anspruch auf Vollständigkeit, Teehaus und Orangerie sowie die Wohnanlage Südstraße/Käthe-Kollwitz-Straße.