Johann-Georg-Hellbrunn-Preis der Stadt: Auszeichnung für Kulturdenkmal in der Heinrich-Zille-Straße
Meldung aus AltenburgAm vergangenen Freitagabend wurde der nach dem Altenburger Ratsbaumeister Johann-Georg Hellbrunn benannte städtische Denkmalschutzpreis zum 27. Male vergeben und zwar an die Firma „ASE REAL ESTATE GMBH“ aus Leipzig für ihre vorbildlichen Leistungen zur Erhaltung und Pflege des Kulturdenkmals Heinrich-Zille-Straße 5.
Mit seinem besonderen Engagement sowie mit viel Ausdauer, Liebe zum Detail und hohen Aufwendungen hat der Bauherr das Kulturdenkmal Heinrich-Zille-Straße 5 vorbildlich instandgesetzt und restauriert und damit gleichzeitig dafür Sorge getragen, dass das circa 130 Jahre alte Gebäude mit seinen vielen kleinen und großen originalen Ausstattungsdetails auch im Zuge einer zeitgenössischen Wohnnutzung seinen besonderen historischen Charme und sein repräsentatives bauzeitliches Flair bewahrt hat. Damit hat die Firma mit ihrem Geschäftsführer Klaus C. Hartrampf eine vorbildliche Leistung zur Erhaltung und Pflege dieses Kulturdenkmals erbracht.
Frau Margitta Etzold aus Wiesbaden wurde für ihre vorbildlichen Leistungen bei der Fassadeninstandsetzung des Wohn- und Geschäftshauses Kanalstraße 30 mit einer Anerkennungsurkunde ausgezeichnet.
Frau Dr. Ines Spazier aus Weimar erhielt für ihre langjährigen vorbildlichen Aktivitäten und Initiativen zur Rettung, Sicherung und Bewahrung der archäologischen Denkmale in der Stadt Altenburg eine Anerkennungsurkunde.
Der Denkmalschutzpreis ist mit 3.500 Euro dotiert. Das Preisgeld wurde auch in diesem Jahr dankenswerterweise wieder von den Altenburger Stadtwerken bereitgestellt.
Die Preisverleihung und die Übergabe der Anerkennungsurkunden erfolgten durch Oberbürgermeister André Neumann im Rahmen des Eröffnungskonzertes zum „Tag des offenen Denkmals“ in der Brüderkirche zu Altenburg.