Aus dem Stadtrat
Meldung aus AltenburgVeränderungen im Stadtrat und in den Ausschüssen
Zu Beginn der jüngsten Stadtratssitzung am 29. Januar wurde Jan-Peter Berger (Fraktion pro Altenburg) von Oberbürgermeister André Neumann zur gesetzmäßigen und gewissenhaften Wahrnehmung seiner Aufgaben verpflichtet. Er rückte in den Stadtrat nach, da Torsten Fröhlich (ehemals Fraktion pro Altenburg) sein Stadtratsmandat niedergelegt hatte (das Amtsblatt berichtete). Auch bei den sachkundigen Bürgern gab es Veränderungen. So wurde Torben Braga (AfD-Fraktion) im Wirtschafts- und Finanzausschuss abberufen. Christin Baumgärtel (Fraktion pro Altenburg) wurde als sachkundige Bürgerin in den Wirtschafts- und Finanzausschuss berufen. Sebastian Metzschke (Fraktion pro Altenburg) wurde aus dem Wirtschafts- und Finanzausschuss abberufen und als sachkundiger Bürger in den Sozial- und Kulturausschuss berufen.
Einwohnerfragestunde
In der Einwohnerfragestunde nutzten Bürgerinnen und Bürger die Gelegenheit, Fragen an den Oberbürgermeister zu stellen. Unter anderem wurde nach Straßensanierungen sowie nach dem weiteren Vorgehen im Zusammenhang mit vietnamesischen Auszubildenden gefragt, deren Schicksal durch Presseberichte publik wurde. Eine Bürgerinitiative übergab zudem eine Unterschriftenliste an den Oberbürgermeister. Sie setzt sich unter anderem dafür ein, das Pflaster auf den Straßen Roßplan und Schmöllnsche Straße durch Flüsterasphalt zu ersetzen und die zulässige Höchstgeschwindigkeit auf 30 km/h zu reduzieren.
Weitere Beschlüsse des Stadtrates
Im weiteren Verlauf der Sitzung fasste der Stadtrat verschiedene Beschlüsse. So wurde der Oberbürgermeister unter anderem damit beauftragt, die Asphaltierung des derzeit gepflasterten Abschnitts im Bereich der Teichvorstadt am Übergang zur August-Bebel-Straße zu prüfen.
Zudem wurde er beauftragt, im Doppelhaushalt 2027/2028 Mittel für die Asphaltierung des derzeit gepflasterten Abschnitts der Schmöllnschen Straße von der Spiegelgasse bis zur Teichstraße im Bereich Ecke Roßplan einzuplanen.
Weiterhin billigte der Stadtrat das Einreichen einer Projektskizze zur „Sanierung und zum Umbau der Skatbank-Arena“, um im Rahmen des Projektaufrufes 2025/2026 am Interessenbekundungsverfahren zur Förderung im Bundesprogramm „Sanierung kommunaler Sportstätten“ teilzunehmen.
Die Stadt Altenburg möchte Mittel aus diesem Bundesprogramm nutzen und eine entsprechende Projektskizze einreichen. Damit verbunden ist die Erstellung einer Studie zur Entwicklung des Sportareals „Skatbank-Arena“, „Altes Stadion“ und Kunstrasenplatz, an der auch Sportvereine und Schulen beteiligt werden. Ziel der Planung ist unter anderem die Ansiedlung neuer Freizeitsportfelder in diesem Komplex.
Vorstellung des neuen Logos und Erscheinungsbildes
Im weiteren Verlauf der Sitzung wurde das neue Logo und Erscheinungsbild der Stadt Altenburg vorgestellt. Die Stadt Altenburg führte am 30. Januar ein neues Logo sowie ein einheitliches visuelles Erscheinungsbild ein. Ziel ist es, den Außenauftritt der Stadtverwaltung zu modernisieren, zu vereinheitlichen und zeitgemäß weiterzuentwickeln.
Bereits im Januar 2025 hatte die Stadt Altenburg öffentlich zur Entwicklung eines neuen Erscheinungsbildes aufgerufen. Im Rahmen eines formfreien Vergabeverfahrens sollte ein neues Logo sowie ein ganzheitliches Gestaltungskonzept entwickelt werden, das ausschließlich der Stadtverwaltung und ihren Organisationseinheiten vorbehalten ist und zugleich für Marketingaktivitäten der Stadt genutzt werden kann. Der neue Auftritt soll sowohl nach innen ein klares und professionelles Bild vermitteln als auch nach außen die Wahrnehmung Altenburgs als attraktiven Standort stärken.
Im Ergebnis des Verfahrens wurde die Altenburger Agentur „frech ab“ der Verlagsgruppe Kamprad mit der Entwicklung beauftragt. Die Kosten für die Konzeption des neuen Logos und des einheitlichen visuellen Erscheinungsbildes einschließlich Farben, Schriftarten und Anwendungsleitfaden belaufen sich auf rund 18.000 Euro.
Zentrales Element des neuen Logos sind weiterhin die Roten Spitzen, Wahrzeichen der Stadt Altenburg. Sie sind seit 2006 als national bedeutsames Kulturdenkmal anerkannt, prägen die Stadtsilhouette und stehen sinnbildlich für die Geschichte und Entwicklung der Stadt. Die grafische Darstellung wurde modernisiert und bewusst vereinfacht. Der Aufbau der Türme folgt einem festen Größenverhältnis von 9:7:6, das auf das Jahr 976, die erste urkundliche Erwähnung Altenburgs, verweist.
Die verwendete Farbwelt setzt weiterhin auf Rot als Hauptfarbe, ergänzt durch Schwarz und Grau.
Als Hausschrift wurde Avenir Next festgelegt, ergänzt durch definierte System- und Webschriften, um eine einheitliche und technisch zuverlässige Anwendung zu gewährleisten.
Der öffentliche Start des neuen Erscheinungsbildes erfolgte am 30. Januar. Ab diesem Zeitpunkt waren unter anderem die städtische Webseite, die Social-Media-Kanäle, die App Munipolis sowie die Stadteingangstafeln an den sechs Stadteingängen Altenburgs im neuen Design zu sehen.
Die Umstellung innerhalb der Stadtverwaltung erfolgt schrittweise. Vorhandene Materialien im bisherigen Design werden nachhaltig und wirtschaftlich sinnvoll weiterverwendet und aufgebraucht. Neue Druckerzeugnisse, Beschriftungen und Medien werden künftig im neuen Erscheinungsbild umgesetzt. Nicht von der Änderung betroffen ist das Wappen der Stadt Altenburg. Als Hoheitszeichen bleibt es unverändert bestehen und wird weiterhin in den dafür vorgesehenen Zusammenhängen verwendet.
Für das Stadtjubiläum „1050 Jahre Altenburg 976 bis 2026“ wurde zusätzlich eine spezielle Logo-Kombination entwickelt, die das neue Stadtlogo mit dem Jubiläumsschriftzug verbindet und einen einheitlichen Auftritt im Jubiläumsjahr ermöglicht.