Büchertreff der Stadtbibliothek: Klassentreffen – Gespräche über das Ende der DDR und Neuanfänge

Meldung aus Altenburg
Büchertreff der Stadtbibliothek: Klassentreffen – Gespräche über das Ende der DDR und Neuanfänge (Bild vergrößern)
Bild zur Meldung: Büchertreff der Stadtbibliothek: Klassentreffen – Gespräche über das Ende der DDR und Neuanfänge

Am Donnerstag, 26. Februar, lädt die Stadtbibliothek gemeinsam mit der Friedrich-Ebert-Stiftung zu einer Lesung und einem anschließenden Gespräch mit dem Herausgeber Dr. Wolfgang Bautz, unter Moderation von Wolfgang Höffken, ein.


Der Soziologe Dr. Wolfgang Bautz hat ausgehend von einem tatsächlichen Klassentreffen des Abiturjahrgangs 1971 der Betriebsberufsschule des Elektromotorwerks in Wernigerode knapp fünfzig Jahre später zahlreiche Gespräche mit Menschen über ihre Erlebnisse in der DDR und den Jahren danach geführt. Daraus ist die Publikation „Klassentreffen – Gespräche über das Ende der DDR und die Neuanfänge im wiedervereinten Deutschland“ entstanden.
„Ein jeder von uns kennt diesen Moment: Ein Schuljahr ist beendet, es war das letzte vor dem Übergang in "das wahre Leben" - wie es die eigenen Eltern am heimischen Frühstückstisch oder Lehrkräfte in der Aula während der Abschlussreden beschrieben haben. Hinter uns liegen Jahre des Heranwachsens, des Ausprobierens und des Scheiterns, Jahre voller erster Erfahrungen, die uns nachhaltig geprägt haben. Doch was passiert, wenn das gesellschaftliche und politische System, in dem man aufgewachsen und erwachsen geworden ist, innerhalb weniger Monate durch etwas gänzlich anderes ersetzt wird? Etwas, das man bis dato nur aus der politisch eingefärbten Berichterstattung der ehemals noch Machthabenden oder den Erzählungen der Verwandtschaft auf der anderen Seite der Mauer, die Deutschland teilte, kannte?“ (Quelle: Verlagstext)

 

Die Veranstaltung beginnt um 16 Uhr und findet in der Stadtbibliothek, Lindenaustraße 14, statt. Die Veranstaltung ist kostenfrei und wird durch Zuwendungen des Bundes sowie des Freistaates Thüringen ermöglicht. Es wird um Voranmeldung gebeten. Diese kann per Telefon (03447 315058), per E-Mail () oder persönlich in der Stadtbibliothek erfolgen.