Landrat und Oberbürgermeister bei „Breyden Altenburg“: Automobilzulieferer setzt auf Wachstum am Standort Altenburg
Meldung aus AltenburgAutoteile aus Altenburg sind weltweit in Millionen Fahrzeugen unterwegs. Produziert werden sie bei „Breyden Altenburg“ in der Leipziger Straße. Landrat Uwe Melzer und Altenburgs Oberbürgermeister André Neumann besuchten kürzlich das Unternehmen und zeigten sich erfreut über die positive Entwicklung des Standorts. Geschäftsleiter Dr. Sebastian Simon, Werksleiter Thomas Kawaschinski und Betriebsrat Uwe Roder führten die Gäste durch den modernen Betrieb.
Der Name Breyden wird vielen Altenburgern noch nicht geläufig sein. Die im Gewerbegebiet Nord-Ost ansässige Firma ist Teil des international tätigen Unternehmensverbunds Breyden und hieß Ende des Vorjahres noch „Präzisionstechnik Resources Altenburg GmbH“. Produziert werden Differentialgetriebe für renommierte Konzerne wie Mercedes-Benz, Daimler Truck, Volkswagen Group und Ford. 1,8 Millionen Antriebsteile „made in Altenburg“ verlassen jährlich das Betriebsgelände in der Leipziger Straße.
Breyden beschäftigt am Standort Altenburg 103 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Die Frauenquote liegt in der mechanischen Produktion bei 15 Prozent, Tendenz steigend. Rund zehn Prozent der Beschäftigten kommen derzeit aus dem Ausland, auch hier ist die Tendenz steigend.
Was Landrat und Oberbürgermeister gern hörten: Breyden ist auf Wachstumskurs. Mit der Gewinnung eines neuen Projekts für einen internationalen Nutzfahrzeughersteller steht bereits die nächste Investition in Maschinen und Anlagen am Standort Altenburg an. Der Produktionsstart ist noch für 2026 vorgesehen.
„Gerade in Zeiten, in denen die Automobilindustrie vor großen Herausforderungen steht und viele Unternehmen mit Unsicherheiten umgehen müssen, ist diese Entwicklung ein starkes Signal. Dass Breyden weiter investiert, neue Aufträge gewinnt und sich damit klar zum Standort Altenburg bekennt, freut mich sehr“, erklärt Oberbürgermeister André Neumann.