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Landesgartenschau 2028: Grüne Trümpfe ausspielen

Bei der Bewerbung um die Landesgartenschau 2028 sollen die Bürger mitgenommen werden, so das Credo. Daher lud Thomas Wirth, dessen Unternehmen „arc.grün“ aus Kitzingen mit der Erstellung einer Machbarkeitsstudie beauftragt wurde, am Sonnabend zu zwei „Bürgerspaziergängen“ ein. Auf diesen Rundgängen erläuterte der Landschaftsarchitekt die Grundzüge des aktuellen Konzepts und forderte die Teilnehmer zugleich auf, sich mit weiteren Ideen einzubringen.
Der Grundgedanke, von dem sich die Machbarkeitsstudie leiten lässt, basiert auf der Erkenntnis, dass Altenburg schon sehr gute Voraussetzungen für eine Landesgartenschau mitbringt – die Stadt als Gartenschau. Das grüne Potential der Stadt soll durch die Schau zur Entfaltung gebracht werden, statt große Flächen neu anzulegen, soll das Vorhandene aufblühen und miteinander verbunden werden. Dabei konzentrieren sich die Planer auf das Stadtzentrum, die Rundgänge führten vom Marktplatz über Pohlhof, Brühl, Theaterplatz entlang der Blauen Flut bis zu den Fischhältern am Kleinen Teich.
Für Gesprächsstoff bei den Teilnehmern der Rundgänge sorgte Thomas Wirth mit der Anregung, Baulücken durch das Anlegen so genannter „Pocket Parks“ (Taschen-Gärten) in grüne Oasen zu verwandeln. Mit vergleichsweise geringem Aufwand könne auf diese Weise viel erreicht werden, so der Landschaftsarchitekt. Auf dem Rundgang führte er an mehreren Standorten für mögliche „Taschen-Gärten“ vorbei: Einer befindet sich beispielsweise in der Johannisstraße auf der Fläche gegenüber dem SWG-Gebäude, ein anderer unweit davon in der Neustadt an der alten Stadtmauer.
Im Zuge einer Landesgartenschau soll, so ein weiterer Baustein des Konzepts, der Weg an der Blauen Flut soweit wie machbar begeh- und erlebbar werden. Und wie die Blaue Flut, so sollen auch ehemalige Gärten wie der Wagnersche Garten und Thümmelsgarten wieder sichtbarer werden.
Die Bürgerspaziergänge waren der Auftakt für die Bürgerbeteiligung, weitere Anregungen sind willkommen, einfach per Mail an: .
Die Machbarkeitsstudie wird im August vorliegen und zunächst in den Ausschüssen des Stadtrats beraten. Am 23. September soll sie dann vom Stadtrat beschlossen werden.
Neben Altenburg bewerben sich zurzeit noch sechs weitere Städte beziehungsweise kommunale Zusammenschlüsse um die Landesgartenschau 2028.

 

 

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Veröffentlichung

Di, 15. Juni 2021

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