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LaGa 2028
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Landesgartenschau Altenburg 2028


Blumig, bunt und vor allem ein Hingucker waren Susann Seifert und Daniel Rosengarten, alias „ROSI“, von der Farbküche als zum Mittwochsmarkt am 14. Juli die aktuellen Planungen zur Landesgartenschau 2028 an einem Informationspunkt auf Höhe Tourist-Information und der Farbküche präsentiert wurden. Denn neben Stadtverwaltung und zuständigem Planungsbüro machte die farbenfrohe Truppe mit riesigen Blumengeweihen auf den Köpfen aufmerksam auf das, was da 2028 mit der Landesgartenschau nach Altenburg kommen könnte. 

 

Und das sind eben nicht die obligatorischen Zierblumenbeete und weiten, akkurat bepflanzten Felder auf einem Gelände vor der Stadt. „Die Planung für die hiesige Landesgartenschau (LAGA) versteht sich als eine Investition in Stadtentwicklung und Stadtreparatur“, macht Thomas Wirth vom beauftragten Planungsbüro arc.grün deutlich. Anders als konventionelle Planungen, die hauptsächlich ein abgegrenztes Freigelände als Gestaltungsgrundlage nutzten, soll hier die Innenstadt selbst zur Planungsfläche werden. „So wird die Schau vorhandene innerstädtische Potenziale aufgreifen und diese unter Berücksichtigung der urbanen Eigenart entwickeln“, erklärt auch Anja Fehre, die als Vertreterin der Stadtentwicklungsinitiative STADTMENSCH ebenfalls vor Ort war.

 

Das Bauamt war ebenfalls mit zahlreichen Mitarbeitern vor Ort vertreten und entwickelte im aktiven Austausch mit den Bürgern Themen und Leitmotive für die Bewerbung. So entstand die Idee, den Skat-Brunnen und die sich raufenden Wenzel als Maskottchen für die Bewerbung auszuwählen. Diese Anregung stammte von den Altenburger Bürgern, die den Informationsstand besucht haben.

 

Die bisherige Ausarbeitung zur Schau zielt darauf, ein Planungsgerüst zur Verfügung zu stellen, in welches die Bürgerschaft aus dem Altenburger Land munter hineinarbeiten kann. Eigene Ideen, Wünsche und Vorstellungen, von dem was so eine Gartenstadt ausmacht, waren bereits auf den Bürgerspaziergängen am 12. Juni gefragt. Beide Touren, die Wirth durch das innerstädtische Planungsgebiet leitete, waren voll besetzt und zeigten bereits zu diesem Zeitpunkt, dass die Altenburger wissen, mitdenken und auch selbermachen wollen. So entspann sich vor allem in den Baulücken, in denen sogenannte „Pocketgärten“ – also kleine selbst gestaltete und von Bürgern gepflegte Stadtgärten – entstehen sollen, rege und sehr konstruktive Gespräche unter den Spaziergängern. „Diese Art von Gesprächen über die Landesgartenschau in Altenburg brauchen und suchen wir. Wir wollen, dass die Altenburger den Mehrwert für die Stadt erkennen und wissen, dass sie selbst gewisse Prozesse mitgestalten können“, so Wirth.

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Jener Mittwochsmarktstand bot nun als Informationspunkt und auch als Mitmachstation auf und holte viele Bürger und Bürgerinnen individuell ab. Da gab es beispielsweise das Ehepaar, welches aus Altenburg stammt, nun jedoch seit einigen Jahren etwas außerhalb wohnt: „Der Mittwochsmarkt ist für uns immer noch ein fester Termin hier in Altenburg. Wir würden uns so sehr wünschen, dass sich die Dinge hier weiterentwickeln. Mit der Landesgartenschau könnte das doch gelingen“, spekulieren die beiden im „Gartengespräch“ mit Anja Fehre. Diese Gespräche über innerstädtische Potenziale entwickelten sich an diesem Tag zu einem echten Erfolg und ließen nach nur ein paar Stunden mehr als 50 Bürgerideen in einer bunten Sammlung erkennen: Beispielsweise stehen Kinder- und Erwachsenenspielplätze, Wasserspiele, Gemeinschaftsgärten in Schreberanlagen, die Reaktivierung des Märchenbrunnens, die Einbindung des Botanischen Gartens oder die Einrichtung einer Anlauf- bzw. Koordinierungsstelle für Ehrenamtliche, die sich um die Pflege innerhalb der grünen Stadt kümmern wollen, ganz oben auf der Ideenliste.

 

Eine besondere Attraktion - nicht nur für Kinder - war der ILLUMAT, der die über Coupons eingeworfenen Ideen der Stadtgesellschaft im handumdrehen visualisiert und über kleine Bilder für alle sichtbar machte. Hier entstanden auf mehr als 60 Bildern üppige Blumenrabatten, ein begrünter Markt, ein leuchtender Großer Teich, öffentliche Grillplätze, ein Hängemattenareal, ein Outdoor-Coworking Space, ein großer Hundeplatz oder Sitzgelegenheiten, die sich durch das gesamte LAGA-Areal ziehen und Menschen zum Verweilen einladen. „Bilder, die so richtig Lust auf LAGA machen! Eben auch, weil sie den Menschen hier vor Ort mehr Lebens- und Aufenthaltsqualität bieten und viele Herausforderungen in unserer Stadt gleichzeitig angegangen werden können“, freut sich Susann Seifert, die mit ihrem üppigen Blumenschmuck auf dem Kopf an diesem Tag DAS Fotomotiv der Marktbesucher ist.

 

Weitere Formate zum Austausch über die Landesgartenschau folgen in Kürze. Ebenso wird am Ausbau der Internetpräsenz gearbeitet, die umfassend Informationen zum Thema Landesgartenschau 2028 in Altenburg liefern soll. Denn sie kann Motor für eine nachhaltige, grüne und zukunftsfähige Stadtentwicklung sein. Also auch ganz im Sinne zukünftiger Generationen.

 

Wünsche und Ideen können ebenso weiterhin per Mail an  gesendet oder auf Postkarten, die an verschiedenen Stellen in der Stadt öffentlich ausliegen, der Verwaltung zugearbeitet werden. 

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