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Denkmaltag am 8. September: Aufruf zur Mitwirkung

Der „Tag des offenen Denkmals“ findet in diesem Jahr am Sonntag, 8. September, statt. Er steht unter dem bundesweiten Motto: 


„Wahr-Zeichen. Zeitzeugen der Geschichte“


Mit diesem von der Deutschen Stiftung Denkmalschutz vorgeschlagenen Motto sollen die einzigartigen Eigenschaften und Qualitäten aller Denkmale ins Rampenlicht gerückt werden. Was macht ein Denkmal zu einem Denkmal und worin besteht seine Einzigartigkeit? Denkmale erhalten als Objekte der Vergangenheit aufgrund verschiedener Kriterien ihren Status als Kulturdenkmal. Ob künstlerisch, wissenschaftlich, geschichtlich, volkskundlich, technikgeschichtlich oder städtebaulich stehen sie immer für etwas kleines oder großes Besonderes. Dieses Be-sondere gilt es zu entdecken und als besonderen schützenswerten Wert zu erkennen. Die im Bereich Denkmalschutz und Denkmalpflege tätigen Experten und auch viele engagierte Ehrenamtliche tragen durch ihre Arbeit dazu bei, der breiten Öffentlichkeit dieses Wissen zu vermitteln.
Denkmale bleiben mit ihrer originalen Substanz bis heute verlässliche und wahre Zeugnisse der Vergangenheit, die den heute lebenden Menschen aus erster Hand wertvolle Erkenntnisse über Arbeits- und Lebenswelten ebenso wie über Werte und Vorstellungen früherer Generationen liefern.

Die Ziegelsteine für die beiden weithin sichtbaren roten Backsteintürme der als Altenburger Wahrzeichen geltenden sogenannten „Rote Spitzen“ wurden vor mehr als 800 Jahren von damals lebenden Menschen hergestellt und in den Türmen verbaut. Die imposanten gründerzeitlichen Großbauten des Bahnhofs, des Lindenau-Museums, des Landestheaters, der ehemaligen Herzoglichen Landesbank, des Landratsamtes und auch  der „Gebrüder Reichenbach-Schule“ bilden mit vielen anderen derartigen Bauwerken die „Wahr-Zeichen“ der Geschichte der im späten 19. Jahrhundert aufblühenden herzoglichen Residenzstadt Altenburg und zeugen zugleich vom repräsentativen gestalterischen Anspruch der damals verantwortlichen Stadtplaner, Architekten und ausführenden Handwerker. Wie über eine regelrechte „Zeitbrücke“ verbindet uns dieses gebaute Erbe mit den Menschen der Vergangenheit. Das, was wir heute noch sehen und anfassen können, wurde vor Jahrzehnten und Jahr-hunderten von unseren Vorfahren erdacht, geplant und erbaut.
Gemeinsam mit einer Vielzahl von engagierten Denkmaleigentümern und unterschiedlichen Akteuren wollen die Organisatoren des Denkmaltages auch in diesem Jahr wieder ein umfangreiches, interessantes und vielfältiges Programm für die Altenburger Bürger und die Gäste der Stadt gestalten. Aus diesem Grund rufen sie dazu auf, sich an den Aktionen zum „Tag des offenen Denkmals“ im Jahre 2024 in der Stadt Altenburg zu beteiligen.

Über das empfohlene Schwerpunktthema hinaus werden auch im Jahre 2024 alle interessanten Vorschläge und  Anregungen in das geplante Programm aufgenommen. Alle Aktionen und Angebote werden durch die Untere Denkmalschutzbehörde koordiniert, begleitet und im Veranstaltungsprogramm für die Stadt Altenburg zusammengefasst. Alle Denkmaleigentümer und Interessenten werden gebeten, ihre Anmeldung zur Teilnahme bzw. für spezielle Aktionen bis zum 2. August 2024 schriftlich bei der Unteren Denkmalschutzbehörde vorzunehmen.

Anmeldeformulare finden Interessierte hier.

Für telefonische Rückfragen steht die Untere Denkmalschutzbehörde unter der Telefonnummer (03447) 594 638 gern zur Verfügung.
 

Weitere Informationen

Veröffentlichung

Fr, 07. Juni 2024

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