Bannerbild | zur StartseiteBannerbild | zur StartseiteBannerbild | zur StartseiteBannerbild | zur Startseite
zum Inhalt
Als Favorit hinzufügen   Link zur Seite versenden   Druckansicht öffnen
 

Altenburg 2030 – eine Vision

Vision 2030

von Oberbürgermeister André Neumann.


Wer kein klares Bild von der Zukunft hat und das Ziel nicht kennt, sieht nicht, was zu tun ist und weiß nicht, wohin er gehen muss. Daher habe ich, geboren und aufgewachsen in dieser Stadt, ein klares Bild und ein Ziel für Altenburg vor Augen – eine Vision, an der ich mein Handeln als Oberbürgermeister ausrichte.
Wohin sollen sich Altenburg und seine Ortsteile in den nächsten Jahren entwickeln? Es sind vor allem drei Bereiche, in welche die Investitionen fließen: der Schlossberg, die Innenstadt und das Areal am Großen Teich. Diese Schwerpunktsetzung ist wichtig, denn wer alles will, erreicht oft nichts. Unsere Ressourcen sind begrenzt, wir müssen die knappen Mittel fokussieren.
 

Schloss

Die Entwicklung des Schlossbergs mit den drei renommierten Museen, mit Teehaus und Orangerie sowie dem Marstall hat längst begonnen. In den nächsten Jahren werden dort, rechnet man noch das Landestheater hinzu, circa 70 Millionen Euro investiert. Unter dem Dach der Kommunalen Arbeitsgemeinschaft wird sich der Schlossberg zu einem überregional ausstrahlenden touristischen Leuchtturm entwickeln, dessen Museen weiter aufblühen und auch gemeinsame Projekte auf den Weg bringen, über die man in Erfurt, Leipzig und andernorts anerkennend sprechen wird. Der Landkreis und die Stadt werden das Areal gemeinsam zu einem Tourismusmagnet entwickeln.


 

Markt

Die zweite Säule der Stadtentwicklung ist die Innenstadt. Schon jetzt ist das Stadtzentrum einladend. Auf dem Marktplatz sprudelt ein Wasserspiel, neue Sitzbänke und mehr Grün haben die Aufenthaltsqualität erhöht. Mit dem Erlebnisportal neben dem Rathaus ist eine Anlaufstelle für alle unternehmungslustigen Altenburg-Besucher entstanden. Für einen kräftigen Schub bei der Belebung der Innenstadt wird die neue Bibliothek im Ernestinum und unsere Spielewelt Yosephinum sorgen.


Das Ernestinum wird eine moderne Stadtbibliothek beherbergen und das Josephinum verwandelt sich perspektivisch in eine Spielewelt – 2027 ist die Eröffnung. Zusammen mit Music Hall, Logengebäude und weiteren Anlaufpunkten entsteht so ein touristisches Highlight in der Innenstadt. In der Folge profitieren Geschäfte und Restaurants, der Leerstand nimmt Jahr für Jahr ab und das gastronomische Angebot wird größer und noch vielfältiger. So entwickelt sich unsere Innenstadt für Einheimische und auswärtige Besucher zu einem liebenswerten und generationsübergreifenden Anziehungspunkt.
 

Großer Teich

Der dritte Entwicklungsschwerpunkt ist das Areal am Großen Teich unter Einbeziehung der Hellwiese. Auch hier stehen wir glücklicherweise nicht bei null, viele attraktive Angebote existieren bereits. Der kleine Festplatz hat sich zu einem nicht nur an Wochenenden rege genutzten Erlebnisbereich mit Gelegenheit zu sportlicher Betätigung entwickelt. Auf dem großen Festplatz soll, wenn das Theaterzelt 2026 verschwunden ist, ein Mountainbike-Platz gebaut werden – gewissermaßen als Pendant zum beliebten Skaterplatz. 


Die Zusage, dass Altenburg 2030 Austragungsort der Landesgartenschau sein wird, spielt uns natürlich in die Karten, denn die LAGA ist ein nachhaltig wirkendes Infrastrukturprojekt, von dem Auswärtige bei ihren Besuchen und Einheimische dauerhaft profitieren werden. Das Areal am Großen Teich wird als Kernzone der LAGA enorm an Attraktivität gewinnen. Investitionen in die Neugestaltung der Uferpromenade, für einen Wasserspielplatz und vieles mehr sind geplant. Doch nicht nur der Große Teich, auch der Schlossberg und die Innenstadt werden sehr von der LAGA 2030 profitieren. 
 

Die Konzentration auf die drei Säulen der Stadtentwicklung bedeutet indes nicht, dass alles andere vernachlässigt wird – im Gegenteil. Zu einer lebendigen, vitalen Stadt gehören engagierte Vereine und prosperierende Unternehmen. Die Förderung der lokalen Wirtschaft und des städtischen Vereinslebens sind feste Bestandteile der Vision Altenburg 2030. So ist es gelungen, die 50 Millionen Euro für die Finanzierung des geplanten Industriegebiets Altenburg-Windischleuba in trockene Tücher zu bekommen. 
Bei der Instandsetzung von Fuß- und Radwegen sowie Altenburgs Straßen arbeiten wir kontinuierlich einen großen Investitionsstau ab. Von gleichrangiger Bedeutung sind zudem die Themen Sauberkeit und Umweltschutz. Die Stadt erarbeitet ein Klimaschutzkonzept, das 2025 beschlossen werden soll und von dem wichtige Impulse ausgehen werden.  
Die öffentlichen Investitionen in die Bereiche Schlossberg, Innenstadt und Großer Teich werden viele private Initiativen beflügeln oder erst entstehen lassen. In Altenburg wird sich Aufbruchsstimmung ausbreiten, die ansässigen Unternehmen und Vereine, Neuansiedlungen und Neugründungen sind sehr willkommen, werden sich einbringen und 2030 wird es Altenburg vom Geheimtipp zur angesagten, weltoffenen Kultur- und Erlebnisstadt gebracht haben, in der vor allem Familien sich wohl fühlen. Für sie ist geplant, nach denen am Wasserturm und auf dem Friesenplatz weitere zwei unserer 29 städtischen Spielplätze zu besonderen Spielplätzen umzugestalten.
Die erfolgreiche Bewerbung Altenburgs um die LAGA 2030 sollte unser aller Selbstbewusstsein stärken. Auf der Landesgartenschau in Altenburg können wir voller Stolz zeigen, was wir bis dahin geschafft haben.