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Was macht die Stadt für ihre Schulen?

Meldung aus Altenburg
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Vier Grund-, zwei Regel- und eine Gemeinschaftsschule sind in Trägerschaft der Stadt: Grundschule Karolinum, Grundschule Martin Luther, Grundschule Platanenstraße und Grundschule Wilhelm Busch, die nach Dietrich Bonhoeffer und den Gebrüdern Reichenbach benannten Regelschulen sowie die Gemeinschaftsschule Erich Mäder. Im jetzt zu Ende gegangenen Schuljahr lernten 1.673 Schülerinnen und Schüler in 76 Klassen; diese wurden von Lehrkräften und Hortnerinnen pädagogisch betreut, welche beim Land Thüringen beschäftigt sind – auf die Besetzung von Lehrerstellen und die Unterrichtsinhalte hat die Stadt also keinen Einfluss, weil sie dafür nicht zuständig ist. Die Schulsekretärinnen und die Hausmeister sind bei den Schulträgern angestellt, also für die sieben genannten Schulen bei der Stadt Altenburg. Sie erfüllen in den Schulen wichtige Aufgaben, werden zurecht oft als die „Guten Geister “ bezeichnet.


Sie wirken dabei meist im Hintergrund und regeln verschiedene Dinge. Zu den Aufgaben der Schulsekretärinnen gehört beispielsweise: Das Trösten (nicht nur von Kindern, manchmal auch von Kolleginnen und Eltern), Pflaster ausgeben, Streit schlichten, Bestellungen verwalten, das Schulhaus und die Finanzen im Blick haben, Wünsche erfüllen, Auskünfte erteilen, für andere mitdenken, sich mit … ihre Schulen? neuer Technik und neuen Programmen vertraut machen, mit schwer verständlichem Verwaltungsvokabular rumschlagen, kleine Fördermittelanträge stellen und darauf achten, dass die Gelder auch fristgerecht verwendet werden. Die Stadt ist als Schulträger unter anderem zuständig für die Bereitstellung der Schulanlage, das betrifft: Einrichtung, Ausstattung und Unterhaltung der Schulen (von der digitalen Tafel bis zum Toilettenpapier), Lehr- und Unterrichtsmittel, die technische Infrastruktur (Umsetzung Digitalpakt) und die notwendige Schülerbeförderung. Schulträger erstellen überdies alle fünf Jahre eine Schulnetzplanung, halten Kontakt zu den Schulleitungen, können an Schulkonferenzen teilnehmen und arbeiten mit Elternvertretungen und Fördervereinen zusammen.

 

Das macht die Stadt für ihre Schulen 2025 und 2026 Geplante Investitionen 
Es vergeht kein Jahr, ohne dass die Stadt erhebliche Mittel in ihre Schulen steckt. Was seit der Wende alles gemacht wurde, steht auf den nächsten beiden Seiten. Die Maßnahmen, die im aktuellen Doppelhaushalt verankert sind, also in diesem und im kommenden Jahr realisiert werden sollen, werden an dieser Stelle stichpunktartig aufgeführt. 


• Ersatzinvestitionen Digitalpakt Schulen (140.000 Euro) 
• Sonnenschutzmaßnahmen und Erneuerung Beleuchtung, An der Grundschule Martin Luther (55.000 Euro) 
• Fluchttreppe, Erneuerung Wärmeversorgungsanlagen und Außenanlagen Grundschule Platanenstraße (300.000 Euro) 
• Schülerausgabeküche, Erneuerung Wärmeversorgungsanlagen und Instandsetzung von Klassenzimmern an der Grundschule Wilhelm Busch (600.000 Euro) 
• Sonnenschutzmaßnahmen und Fensterinstandsetzung am Karolinum (100.000 Euro) 
• Planungskosten für vorgesehene Abdichtung Keller und Erneuerung der Sanitäranlagen Gebrüder-Reichenbach-Schule (160.000 Euro) 
• Fenster und Elektroanlagenerneuerung an Regelschule Dietrich Bonhoeffer (350.000 Euro)
• Beginn Generalsanierung und Neubau Hort/ Schulspeisung, Gemeinschaftsschule Erich Mäder (5.100.000 Euro).


Hinweis: Eine Übersicht der umfangreichen Bautätigkeit der vergangenen Jahre finden Sie im Amtsblatt Ausgabe 27/2025