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Gesperrte Johannisstraße: Gefahrenbeseitigung läuft

Meldung aus Altenburg
In Auftrag der Stadt wird der Dachstuhl des maroden Gebäudes abgetragen. (Bild vergrößern)
Bild zur Meldung: In Auftrag der Stadt wird der Dachstuhl des maroden Gebäudes abgetragen.

Im Auftrag der Stadt wird der Dachstuhl des maroden Gebäudes in der Johannisstraße abgetragen. Nachdem ein Gutachter festgestellt hatte, dass das Haus einsturzgefährdet sei, war die Straße am 1. August vorsorglich für den Fahrzeugverkehr voll gesperrt worden (die Pressestelle berichtete). 
Wie geht es weiter? Wenn der Rückbau des Dachstuhls geschafft ist, erfolgt eine erneute statische Begutachtung. Wird dabei festgestellt, dass die Gefahr beseitigt ist, also dass die verbleibenden Wände standsicher sind, kommt eine Aufhebung der Vollsperrung in wenigen Tagen in Betracht. Sollte der Gutachter zu der Einschätzung gelangen, dass die Wände ebenfalls abgerissen werden müssen, verlängert sich die Sperrung um einige Tage. Erklärtes Ziel ist es selbstverständlich, das bestehende Gefahrenpotenzial schnellstmöglich zu beseitigen.
Die Stadt bittet alle Anwohnerinnen und Anwohner sowie Verkehrsteilnehmerinnen und Verkehrsteilnehmer um Verständnis für die kurzfristig erforderliche Maßnahme. Die Befahrung des Weibermarkts ist ab heute, 7. August, aus Richtung Markt möglich. 
Wer kommt für die Kosten der Abrissmaßnahmen auf? Eigentümerin des Gebäudes ist eine GmbH, die bereits im Handelsregister gelöscht und somit nicht handlungsfähig ist. Die Kosten der Ersatzmaßnahme werden als Zwangssicherungshypothek im Grundbuch eingetragen. Dies ist dann die Grundlage für eine Zwangsversteigerung des Grundstücks. Der Erlös aus der Versteigerung soll die Kosten zumindest teilweise decken.