Aus dem Stadtrat
Meldung aus Altenburg27 Tagesordnungspunkte
Die jüngste Sitzung des Altenburger Stadtrats am 28. August war die erste nach der Sommerpause. Die Tagesordnung des öffentlichen Teils umfasste 27 Punkte, darunter die Jahresabschlüsse der Theater Altenburg Gera gGmbH, der Städtischen Wohnungsgesellschaft (SWG), der Kommuna, der Ewa (Energie- und Wasserversorgung Altenburg GmbH), der Stadtwerke Altenburg GmbH und des WABA (Wasserversorgungs- und Abwasserentsorgungsbetrieb Altenburg). Vertreter der Gesellschaften und Eigenbetriebe standen den Stadtratsmitgliedern Rede und Antwort.
Oberbürgermeister erhält „Goldene Ehrennadel“
Dr. Wolfgang Preuß, Präsident des Landesverbands Thüringen der Gartenfreunde e.V., informierte in der Stadtratssitzung über die Entwicklung des Altenburger Kleingartenwesens. Er lobte die seit Jahren konstruktive Zusammenarbeit mit dem Altenburger Stadtrat und verwies insbesondere auf das wegweisende Stadtentwicklungskonzept für das Kleingartenwesen und die Kleingartenvereine. Schwerpunkt der künftigen Entwicklung müsse die Reduzierung des Überangebots von Kleingärten sein, so Dr. Preuß. In Anerkennung seines Einsatzes für das Altenburger Kleingartenwesen wurde Oberbürgermeister André Neumann die Goldene Ehrennadel des Landesverbands Thüringen der Gartenfreunde e.V. verliehen. Dankende Worte richtete Dr. Preuß zudem an den Altenburger Stadtrat und überreichte den Fraktionsvorsitzenden Ehrenurkunden.
Industriegebiet: Grünes Licht für Planung
Für das Industriegebiet Altenburg-Windischleuba kann ein Bebauungsplan aufgestellt werden. Der Stadtrat fasste mehrheitlich einen so genannten Aufstellungsbeschluss. Damit kann das Planverfahren für das infrastrukturelle Großprojekt eingeleitet werden. Bürgermeister Frank Rosenfeld sagte in der Sitzung eine frühzeitige Öffentlichkeitsbeteiligung zu, um mit Bürgern, die Fragen und Bedenken haben, rasch ins Gespräch zu kommen. Der Stadtrat beschloss für das Areal zudem eine zeitlich befristete „Veränderungssperre“. Bürgermeister Rosenfeld erläuterte, dass es sich dabei um ein übliches Verfahren handele. Es gehe darum die Planungsziele zu sichern und etwa Bauvorhaben, die dem Bebauungsplan entgegenstehen, zu verhindern.
„Best-Western-Hotel“ öffnet im November
Fester Bestandteil der Stadtratssitzung sind die Informationen des Oberbürgermeisters. Und die Neuigkeit, die er in der Stadtratssitzung verkündete, ließ aufhorchen: Der ehemalige Altenburger Hof in der Schmöllnschen Landstraße soll als „Best-Western-Hotel“ im November dieses Jahres wieder öffnen. Das Haus verfügt dann nach Angaben der Pächter und Betreiber über 144 komfortable Zimmer. In einer Pressemitteilung heißt es von den Geschäftsführern: „Die Entscheidung für Altenburg ist eine Investition in eine Stadt mit starker Identität. Mit dem Best Western Hotel Altenburger Land ergänzen wir den lokalen Hotelmarkt um ein modernes, gastfreundliches Angebot – und stärken zugleich den Tourismus der Region. Projekte wie die geplante Spieleerlebniswelt Yosephinum sowie die Landesgartenschau 2030 werden Altenburgs Attraktivität weiter erhöhen – wir freuen uns, diesen Weg mitzugestalten.“ Der Freistaat Thüringen und die Stadt haben sich darauf verständigt, die Landesgartenschau in Altenburg im Jahr 2032 durchzuführen, also um zwei Jahre zu verschieben. Darüber informierte die Landesregierung in einer Pressemitteilung am 2. September.



