Landrat und Oberbürgermeister besuchen Brauerei: Traditionsunternehmen setzt auf Kontinuität und moderne Technik
Meldung aus AltenburgMit einem neuen Geschäftsführer, Investitionen in moderne Technik und einem erweiterten Sortiment blickt die Altenburger Brauerei in die Zukunft. Landrat Uwe Melzer und Altenburgs Oberbürgermeister André Neumann besuchten vor wenigen Tagen gemeinsam mit den Wirtschaftsförderern des Landkreises und der Stadt, Michael Apel und Tino Scharschmidt, das traditionsreiche Unternehmen in der Brauereistraße.
Im Mittelpunkt des Besuchs stand der Austausch mit dem neuen Geschäftsführer Uwe Wenzel. Dieser kennt das Unternehmen bestens: Seit rund 20 Jahren ist er für die Altenburger Brauerei tätig, zuletzt als Vertriebsleiter. Der bisherige geschäftsführende Gesellschafter Bastian Leikeim hat sich aus der Geschäftsführung zurückgezogen, bleibt der Brauerei jedoch als Gesellschafter verbunden und nahm ebenfalls an dem Gespräch teil.
Wenzel informierte die Gäste unter anderem über Investitionen in die technische Infrastruktur des Unternehmens. So wurde in diesem Jahr die Dampferzeugung der Brauerei umfassend modernisiert. Der bestehende Dampfkessel wurde unter anderem mit einem neuen Brenner, einer optimierten Brennkammer und einer Anlage zur Wärmerückgewinnung ausgestattet. Dadurch kann die Brauerei ihren CO₂-Ausstoß nach eigenen Angaben um rund 60 Tonnen pro Jahr reduzieren.
Zufrieden zeigte sich der neue Geschäftsführer auch mit der Entwicklung des „Altenburger Alkoholfrei Hell“. Mit dem Ende 2025 eingeführten Bier hat die Brauerei erstmals ein alkoholfreies Produkt in ihr Sortiment aufgenommen. Das naturbelassene alkoholfreie Bier wird, wie für viele Altenburger Biere typisch, in der Bügelflasche angeboten.
Oberbürgermeister André Neumann zeigte sich nach dem Besuch erfreut über die Entwicklung des Unternehmens: „Die Altenburger Brauerei gehört seit Generationen fest zu unserer Stadt und ist weit über Altenburg hinaus bekannt. Umso wichtiger ist es, dass hier nicht nur Tradition bewahrt, sondern zugleich in moderne Technik und neue Produkte investiert wird. Dass mit Uwe Wenzel ein langjähriger Mitarbeiter die Verantwortung übernommen hat, steht zudem für Kontinuität und eine starke Verbundenheit mit dem Standort Altenburg.“
Landrat und Oberbürgermeister nutzten den Besuch zugleich, um sich mit der Unternehmensleitung über die aktuelle Situation der Brauwirtschaft und die weiteren Perspektiven des Altenburger Standorts auszutauschen.



