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Oberbürgermeister besuchte Sozialmarkt: Großes Angebot gespendeter Teile

Meldung aus Altenburg
von links nach rechts: Katharina Hofmann (faw), OBM, Jörg Neumerkel (Jobcenter), Sandra Kratzsch (faw), Tim Schaufuß (faw), Manuela Köhler (faw), Teilnehmerinnen Celine Harca-Hanza und Elisa Walent, Nannette Steinert (Jobcenter). (Bild vergrößern)
Bild zur Meldung: von links nach rechts: Katharina Hofmann (faw), OBM, Jörg Neumerkel (Jobcenter), Sandra Kratzsch (faw), Tim Schaufuß (faw), Manuela Köhler (faw), Teilnehmerinnen Celine Harca-Hanza und Elisa Walent, Nannette Steinert (Jobcenter).

Ein Geschäft, in dem es nichts zu kaufen gibt, besuchte Altenburgs Oberbürgermeister André Neumann vor wenigen Tagen. Die Rede ist vom „Sozialmarkt Lebensbrücke“ im Altenburger Bahnhofcenter. Dort erhalten bedürftige Menschen monatlich kostenlos bis zu vier Artikel je Haushaltsmitglied – unter anderem Kleidung, Küchenutensilien, Kinderwagen und Spielzeug. Die Bedürftigkeit wird durch einen Sozialpass bescheinigt, mit dem man eine Kundenkarte erhalten kann. Das Sortiment des Ladens besteht aus Spenden, die bei Bedarf auch beim Spender abgeholt werden.


Der Sozialmarkt ist ein Projekt, das vom Jobcenter Altenburger Land finanziert wird, denn in dem Laden übernehmen junge Erwachsene Verantwortung, in dem sie ihn führen. So sollen sie Berufserfahrung sammeln, um später in den ersten Arbeitsmarkt vermittelt werden zu können. Gestartet ist das Projekt im November 2023 mit fünf Teilnehmern und zwölf Kunden. Aktuell nehmen 15 Personen teil und es gibt circa 1800 Kunden. Im Zeitraum eines Jahres werden rund 48.000 Teile angenommen, aufbereitet und an Bedürftige abgegeben – Zahlen einer Erfolgsgeschichte. Das gilt auch für die Vermittlungsbilanz: Vier Teilnehmer sind in Ausbildung, einer hat die Schule fortgesetzt und drei haben einen Arbeitsplatz. Träger des Sozialladens ist die Fortbildungsakademie der Wirtschaft gGmbH Plauen.


Wer Kleidung, Haushaltswaren oder anderes spenden möchte, kann vorab Kontakt mit dem Sozialladen aufnehmen, Ansprechpartnerinnen sind Manuela Köhler (03447) 499 307-21 und Sandra Kratzsch (03447) 499 307-22, Mail: und . Nicht alles wird in dem Laden angenommen, kein Bedarf besteht beispielsweise an Möbeln, Waschmaschinen und Büchern für Erwachsene.