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Altenburg: Zukunftsfähiger Bahnhof mit mehr Komfort, Barrierefreiheit und Aufenthaltsqualität

Meldung aus Altenburg
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Die Deutsche Bahn (DB) hat die ganzheitliche Modernisierung des Bahnhofs Altenburg abgeschlossen. Der runderneuerte Bahnhof bietet jetzt deutlich mehr Komfort, ein besseres Ambiente und ist barrierefrei. Damit ist Zugfahren für viele Menschen nun deutlich leichter und bequemer. 
In die abschließende Bahnhofsmodernisierung haben die DB und der Bund rund 420.000 Euro investiert. Sie ist Teil einer umfangreichen Sanierung der Bahn-Infrastruktur, von der Fahrgäste unmittelbar profitieren.


Ute Stuhr, Leiterin des Bahnhofsmanagements Chemnitz: „Wir modernisieren unsere Bahnhöfe nach klaren Qualitätsstandards. Dabei spielen die attraktive Gestaltung, mehr Wetterschutz und neue Wartemöbel, moderne Reisendeninformation und Barrierefreiheit eine große Rolle. Mit Abschluss der Arbeiten schaffen wir ein modernes, kundenfreundliches und zukunftsfähiges Mobilitätsangebot für die Reisenden in der Region.“


André Neumann, Oberbürgermeister der Stadt Altenburg: 

„Die Investition in unsere Bahn-Infrastruktur ist ein klares Bekenntnis zu Altenburg. Unsere Stadt wird immer attraktiver: sowohl als gut angebundener Wohnort als auch als Ziel für auswärtige Besucherinnen und Besucher. Und mit der Eröffnung der Spieleerlebniswelt und der Landesgartenschau stehen Großereignisse bevor, die die Zahl anreisender Touristen weiter steigern werden. Besonders freue ich mich über den neuen Aufzug zum Bahnsteig 1, für den wir uns stark gemacht hatten. Ich hoffe sehr, dass die positive Entwicklung des Bahnhofs auch Impulse für das Empfangsgebäude, das sich in privatem Eigentum befindet, setzt und dort künftig ebenfalls Investitionen erfolgen.“

 

Nach umfangreichen Modernisierungs- und Aufwertungsmaßnahmen sowie weiteren Maßnahmen im Zuge des Ausbaus der Sachsen-Franken-Magistrale präsentiert sich der Bahnhof Altenburg als wichtiges Eingangstor zur Stadt deutlich attraktiver, komfortabler und barrierefreier. 
Im Mittelpunkt der Maßnahmen standen die Verbesserung der Barrierefreiheit, die Erhöhung des Reisekomforts sowie die optische Aufwertung des Bahnhofs. So wurden eine neue Rampe im nördlichen Zugangsbereich und ein neuer Aufzug zu Bahnsteig 1 errichtet. Der Aufzug zu den Bahnsteigen 2/3 wurde umfassend modernisiert. Im Zuge der Umgestaltung der Gleisanlagen im Bahnhof Altenburg wurde Bahnsteig 4 neu errichtet.
Auch die Aufenthaltsqualität wurde deutlich verbessert. Neue Sitzbänke im modernen Design, zusätzliche Fahrradabstellplätze, verglaste Wetterschutzhäuser sowie eine vollständig erneuerte Wegeleitung sorgen für mehr Komfort und Orientierung. Darüber hinaus wurden die Bahnsteigdächer an den Bahnsteigen 1 sowie 2/3 erneuert.


In der neugestalteten Personenunterführung wurden die sanierten Wandflächen mit Graffitischutzboards im charakteristischen Altenburger Skatkarten-Design versehen und schaffen einen unverwechselbaren regionalen Bezug.
Für eine bessere Information der Reisenden wurden die Anzeigesysteme erweitert und modernisiert. Größere Informationsanzeigen sowie ein zusätzlicher Zugzielmonitor erleichtern künftig die Orientierung am Bahnhof. 
Nach der Restaurierung kehrte der „Malcher“ an seinen ursprünglichen Standort im Bahnhof zurück. Die denkmalprägende Figur trägt zur Aufwertung des Bahnhofs als Eingangstor zur Stadt und zur Stärkung der lokalen Identität bei.


Der Bahnhof Altenburg zählt täglich mehr als 3.000 Ein- und Aussteiger. Als wichtiger Verkehrsknotenpunkt im S-Bahn- und Regionalverkehr übernimmt er eine zentrale Rolle für die Mobilität in der Region. Der Bahnhof wurde bereits 1842 mit dem Bau der Bahnstrecke Leipzig–Hof eröffnet.