Gedenktage im November: Stadt, Landkreis und ökumenischer Arbeitskreis laden zu Veranstaltungen
Meldung aus AltenburgDie Stadt Altenburg, der Landkreis Altenburger Land und der ökumenische Arbeitskreis laden auch in diesem Jahr – unterstützt von verschiedenen Partnern – zum Pogrom-Gedenken ein.
Die Veranstaltung wird am 9. November 2026 (nächster Montag) ab 15.30 Uhr mit einer Andacht in der Stadtkirche St. Bartholomäi sowie an der Gedenktafel für den ehemaligen jüdischen Betsaal in der Pauritzer Straße stattfinden. Redebeiträge werden erwartet von den Pfarrern Andreas Gießler und Stefan Thiel, Superintendentin Annette von Biela, Oberbürgermeister André Neumann und Landrat Uwe Melzer. Die musikalische Umrahmung übernehmen der Posaunenchor Altenburg und Kantor Johann Friedrich Röpke. Manuel Kressin und Michaela Dazian vom Schauspielensemble der Theater Al-tenburg Gera gGmbH tragen historische Quellen zur Pogromnacht von 1938 vor und Christian Repkewitz eine Biografie. Im Anschluss findet an der Gedenktafel für den ehemaligen jüdischen Betsaal in der Pauritzer Straße die Niederlegung von Blumen- und Kranzspenden statt, nachdem die Namen der während der Pogromnacht 1938 im Altenburger Land verhafteten Jüdinnen und Juden verlesen und eine für die Gedenkveranstaltung bearbeitete Version des Kaddischs mit verbundenem Gedenken vorgetragen wurden.
Sechs Tage später, am 15. November 2026, findet ab 11.15 Uhr in der Gottesackerkirche die Veranstaltung zum Volkstrauertag statt. Nach der Andacht, in deren Rahmen neben Pfarrer Andreas Gießler auch Landrat Uwe Melzer für die beiden beteiligten Gebietskörperschaften spricht, wird auf dem Kriegsgräberfeld für den Ersten Weltkrieg eine Fürbitte, das Vaterunser und ein Segen durch Pfarrer Stefan Thiel stattfinden, bevor vor Ort die Kranzniederlegung erfolgt. Auch diese Veranstaltung wird vom Posaunenchor Altenburg musikalisch umrahmt.
Die Veranstaltungen sind öffentlich.



