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Anhaltende Trockenheit: Baumpflegesaison startet eher

Die anhaltende Trockenheit der vergangenen Jahre hat negative Auswirkungen auf die städtischen Bäume. Viele Bäume sind geschwächt, ein Teil hält dem Trocken- und Hitzestress nicht mehr Stand, bildet zumindest reichlich Totholz oder stirbt ab. Die geschwächten Bäume sind dann anfälliger für Schädlinge wie Pilze und Insekten.
Um den wertvollen Baumbestand der Stadt Altenburg unter diesen Bedingungen zu erhalten und gleichzeitig die Verkehrssicherheit herzustellen ist es nötig, auf Grundlage der regelmäßigen Baumkontrollen schon in diesen Tagen Baumpflegarbeiten durchzuführen, die Baumpflegesaison beginnt in diesem Jahr also früher.
Ein Teil der wertvollen Altbäume wird zusätzlich einer Begutachtung durch externe Baumsachverständige unterzogen. Deren aktuelles Ergebnis ist zunächst positiv. Der überwiegende Teil von 36 untersuchten Altbäumen bleibt erhalten, bedarf aber dringend einer Baumpflege. Nur wenige einzelne Bäume müssen aus Gründen der Verkehrssicherheit gefällt werden, weil sie von holzzersetzenden Pilzen befallen oder aufgrund der Trockenheit schon ganz abgestorben sind. Das betrifft zum Beispiel eine abgestorbene Weymouthskiefer am Hospitalplatz und einen abgestorbenen Bergahorn an der Bebelstraße sowie eine pilzbefallene Linde in den Münsaer Linden.
Der überwiegende Teil der jetzt laufenden baumerhaltenden Maßnahmen sind Kronenpflegearbeiten, Totholzentnahmen und zunehmend der Einbau und die Kontrolle sogenannter Kronensicherungen, beispielsweise an einer Kastanie gegenüber dem Goldenen Pflug. Auch standortverbessernde Maßnahmen wie Bodenbelüftungen, Düngungen und Bewässerungen werden durchgeführt.

Die Baumpflegearbeiten werden durch qualifizierte Mitarbeiter der Stadtverwaltung selbst unter Zuhilfenahme einer professionellen Hubarbeitsbühne, die gemietet wurde, ausgeführt.

Die Naturschutzbehörde ist in Kenntnis gesetzt.

 

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Veröffentlichung

Mi, 17. August 2022

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